STIVALINO - der gestiefelte Kater
Programm
26.02.2012 (17:00)
figurentheater michael huber
nach Charles Perrault und Hans Fischer
Der Kater und sein Meister lassen die alten Geschichten wieder aufleben und freuen sich in Erinnerung an so manche geglückte List

Ein Paar Stiefel, ein Sack zum Zuschnüren, Carabas - dieser seltsame Name, das Bad im See und der freche Trick mit den Kleidern ... und dann das Zusammen-treffen mit dem grossen Zauberer, von dem doch gesagt wird, er sei ein Menschenfresser gewesen: Wie der Kater seinen mausarmen Herrn zu einem reichen Leben geführt hat, ja das ist wirklich märchenhaft. - Endlich soll auch die Königin alles erfahren: Der Kater und sein Meister lassen die alten Geschichten wieder aufleben und freuen sich königlich in Erinnerung an so manche geglückte List.
Das Märchen erzählt von der Kraft, die aus dem Vertrauen in die Intuition entstehen kann. In der Regie von Margrit Gysin entwickelt Michael Huber in diesem Erzähl- und Figurentheater als König eine intensive Beziehung zwischen sich und seinem Kater. Der Kater gewinnt Profil im Spannungsfeld zwischen seinem tierischen und seinem menschlichen Verhalten. Er wird dem Publikum näher gebracht, sein Wesen für die Zuneigung des Publikums geöffnet und seinen Tricks ein menschliches Mass verliehen - ein kindgemässes.
Michael Huber arbeitet spielerisch mit verschiedenen mehr oder weniger improvisierten Elementen des Erzähl-, Objekt- und Figurentheaters. Mit der Trompete setzt er kleine musikalische Akzente zum Spiel.
Ähnlich, wie der Meister von seinem Kater, kann sich das Publikum durch das Theaterspiel führen lassen: Obwohl die Ziele nicht bekannt sind, folgt das Publikum den Vorgaben des Spiels und lässt sich immer wieder überraschen. Wenn es dabei gelingt, die Angst vor Unbekanntem in diesem Spiel zu vergessen, werden einige am Ende ermutigt den Saal verlassen.
Regie: Margrit Gysin
Figuren und Spiel: Michael Huber
Dramaturgie: Irene Beeli









